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Albert's Doppel-Schneeschleuder in 1:12

Letztes Update: 5. Nov. 2017

Die Firma Bruder brachte 2016 eine Schneeschleuder auf den Markt (Artikel Nr 02349), welche zwar ein reines Spielzeug und absolut nicht funktionsfähig ist, aber eine preiswerte Basis für einen Umbau darstellt und im Endeffekt eine optische ansprechende Schneeschleuder ergibt. Mehrere Kollegen haben bereits einen Umbau durchgeführt, und Klaus Bergdolt hat darüber ausführlich in der Truckmodell 2/2017 berichtet. Motiviert von seinem Bericht beschloss auch ich einen Umbau, aber es sollte eine Doppelschneeschleuder werden, und zufällig von der Breite perfekt an ein PistenBully Modell in 1:12 passt. Klaus hat das Wurfrad und Gehäuse aus Dünnblechteilen hergestellt, wozu mir die Kenntnisse und Maschinen fehlen. Daher habe ich diese Teile im CAD gezeichnet und drucken lassen.

Die erste Version hatte ein Kegelradgetriebe, was zwar schnell zu realisieren war, aber einige Nachteile in Hinblick auf Drehzahl der Schälschnecke und der Haltbarkeit mit sich brachte. Daher ging ich eine zweite Version an, diesmal mit Schneckenradgetriebe. Die notwendige präzise Position der Zahnräder ist mit gedruckten Teilen kein Problem. Ich ging dann auch einen Schritt weiter und konstruierte das gesamte Mittelteil neu, dieses wird nun einfach anstatt des originalen Mittelteils eingklippst. Damit ist der Umbau auch für weniger geübte Modellbauer kein Problem.

Die Druckteile können bei Shapeways im Webshop von AT modellbau bestellt werden. Eine Liste der benötigten Druckteile und der anderen Teile ist am Schluss angeführt.

Warnung: Zum Aufdrehen des Schneckenrades wird unbedingt eine Drehbank benötigt, mit der Ständerbohrmaschine ist das praktisch nicht zentrisch möglich.

Die hochdrehenden Teile mit dem starken Motor stellen bei unsachgemäßer Handhabung und Einsatz ein erhebliches Verletzungsrisiko dar.

Wir übernehmen daher ausdrücklich keinerlei Haftung für aus dem Nachbau entstehende Schäden oder Verletzungen! Der Nachbau erfolgt auf eigene Gefahr.

Zerlegen
Getriebe und Lagerung
Motorisierung
Auswurfkamin
Doppel-Schneeschleuder
Montage an der Pistenraupe
Video des ersten Funktionstests
Auflistung der benötigten Teile


Zerlegen

Zunächst muss die Schneeschleuder zerlegt werden: die Teile sind über Klipps miteinander verbunden, welche sich mit einem Schraubenzieher ein- bzw. auseinander drücken und lösen lassen. Die Klipps der Schälschnecken-Endscheiben werden später nicht mehr benötigt, ich habe sie daher kurzerhand abgezwickt. Nachdem die Schälschnecke zerlegt ist, kann das eingeklippste Mittelteil entfernt werden. Mit meiner Proxxon Micromot und entsprechenden Säge- und Fräseinsätzen habe ich dann das Gehäuse ausgehölt, siehe Bilder:


Abtrennen der Rückwand mit dem Sägeblatt

Rückwand entfernt

Ausfräsen des Gehäuses mit einem Zylinderfräser

Feinarbeiten mit dem Schleifaufsatz

Der Kaminsockel wird durch ein Kugellager und Druckteil ersetzt und ich habe ihn daher komplett entfernt. Das originale Mittelteil wird komplett ersetzt und kann entsorgt werden.

Die benötigten Druckteile habe ich im CAD passgenau konstruiert: Wurfradgehäuse mit Schneckenradgetriebe, Motorhalterung, Wurfrad, Getriebedeckel, Lagerdistanzringe, Kaminsockel mit Ritzel, Abdeckung und Kaminlagerhülse . Diese ließ ich aus Nylon-Sinterdruck herstellen und gleich passend einfärben:

Die richtige Positionierung des gedruckten Wurfradgehäuses an das Schleudergehäuse ist durch das Einklippsen sichergestellt. Aus optischen Gründen sollte die hintere Kante des eingeklippstem Mittelteils bündig mit der Hinterkante des Schleudergehäuses abschließen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann die Teile miteinander verkleben, aber erst nachdem die Schälschneckenwelle bündig eingepasst wurde (siehe weiter unten).


Die Öffnung für den Kamin wird erweitert damit sie genau bündig mit dem Auswurfschacht vom eingeklippsten Mittelteil ist. Siehe Foto links.

Getriebe und Lagerung

Für die Schälschnecke habe ich eine 6mm-Welle aus Alu-Rundmaterial verwendet. Um die beiden äußeren Kugelllager am Schleuderrahmen montieren zu können sind Reduzierhülsen notwendig, diese sind ebenfalls als Druckteile verfügbar. Diese habe ich dann zusammen mit den Kugellagern mit Superkleber eingeklebt.

Die Bohrung vom Schneckenrad musste ich für die Welle auf 6 mm erweitern, und damit die Bohrung auch wirklich zentrisch ist, habe ich das auf der Drehbank mit einem Innendrehstahl gemacht.

In das Getriebegehäuse habe ich Kugellager 7x3 mm und 12x6 mm in die vorgesehenen Lagerstellen eingedrückt, ebenso in den Getriebedeckel, welcher das zweite Lager für die Schneckenwelle aufnimmt. Die unten liegende Schneckenwelle wurde wie auf dem Foto ersichtlich montiert. Die Welle ist 31 mm lang. Zur Fixierung habe ich M3x3 Madenschrauben verwendet. Bei der Montage der Zahnräder habe ich die Kugellager zur Ausrichtung aufgesteckt, und darauf geachtet, dass die Welle auf beiden Seiten gleich tief in den Kugellagern ist.


Kugellager im Getriebegehäuse

Schneckenwelle 31 mm lang (oben mit Kugellagern)

Zur Montage des Getriebedeckels sind M2 Gewinde in das Gehäuse zu schneiden, dazu zuerst mit einem 1,5 mm Bohrer bei aufgelegtem Deckel vorbohren, danach kann der Deckel auf 2 mm aufgebohrt werden. Dann kann das Motorritzel eingefädelt werden. Zum Anziehen der Madenschraube am Motorritzel ist eine kleine Bohrung im Gehäuse. Danach wird die Schneckenwelle und zum Schluss das Schneckenrad in Position gebracht. Zwischen Schneckenrad und Kugellager muss eine 1,2 mm dicke Beilagscheibe eingefügt werden. Nicht vergessen das Getriebe gut zu fetten!


Vorbohren mit 1,5 mm

Montiertes Getriebe

 


Motorisierung

Für den Antrieb des Wurfrades und der Frästrommel habe ich einen relativ langsam laufenden und drehmomentstarken bürstenlosen Außenläufer gewählt. Die Druckteile habe ich natürlich genau passend darauf abgestimmt. Die Welle muss dabei durch einen längere Welle ersetzt werden, was bei den bürstenlosen Motoren glücklicherweise gut möglich ist. Zum Lösen der Madenschraube habe ich die Welle mit einem Lötkolben erhitzt, damit sich die Schraubensicherung löst. Nach Entfernen des Sprengringes konnte ich die Welle auf der Ständerbohrmaschine auspressen, dazu habe ich die Glocke auf dem Maschinenschraubstock aufgelegt und im Bohrfutter einen 3mm-Rundstab eingespannt, natürlich ohne die Bohrmaschine einzuschalten. Auf der Drehbank wurde dann bei der neuen 3 mm Edelstahlwelle hinten eine Nut für den Sprengring eingestochen. Außerdem habe ich für die Madenschraube am Motor und am Ritzel entsprechende Flachstellen in die Welle gefräst. Anschließend habe ich den Motor und die Druckteile verschraubt, das Wurfrad wird mit den Senkkkopfschrauben, die beim Motor mitgeliefert werden, verschraubt (siehe Fotos):

Antriebsmotor mit längerer Welle (77 mm lang)


Endscheiben mit passend gedrehten Naben


Motor in der Motorhalterung

Montiertes Wurfrad


Die einzelnen Schälschneckenwendel habe ich miteinander verklebt, die Teile für die linke und rechte Schnecke kann man dabei kaum verwechseln, die Verbindungsstellen sind nämlich mit einer oder zwei Federnuten versehen. Nachdem ich auch die Schälschnecken genau eingepasst hatte (dazu habe ich die Endstücke auf der Drehbank entsprechend plangedreht), habe ich sie über M2-Senkkopfschrauben mit der Welle verschraubt; die Schrauben werden dabei in die Welle eingeschraubt. Nachdem man sie nicht wirklich fest anziehen kann, ist ein (lösbarer!) Schraubensicherungskleber unbedingt erforderlich.

Zur Befestigung der Endscheiben habe ich deren Nabe entsprechend gekürzt und passend gedrehte Naben aus Aluminium eingeklebt. Die Naben haben eine M2-Madenschraube zum Befestigen an der Welle. Damit die Endscheiben nicht unansehlich eiern habe ich große Sorgfalt auf eine spielfreie Passung gelegt, und die Naben beim Verkleben Naben gut an die Scheiben angepresst.


Auswurfkamin

Der Empfehlung von Klaus Bergdolt folgend habe ich den Kamin auf 25 mm erweitert, um späteres Verstopfen zu vermeiden. Bei der ersten Version habe ich den bestehenden Kamin noch selbst erweitert, siehe weiter unten. Für Version 2 und den Bausatz ist nun auch der erweiterte Kamin als Druckteil erhältlich. Zur Wurfweitenverstellung wird das schwarze Teil des Originalkamins verwendet.


Kamin aus Druckteilen



Hülse zur Montage des Dünnring-Lagers

Kaminsockel

Kugellager für die Kaminverstellung

Kaminsockel mit Zahnkranz

Ein Dünnring-Kugellager mit 25 mm Innendurchmesser erlaubt das Drehen des Kamins, die Verstellung erfolgt ferngesteuert über einen 1:100 Getriebemotor, der in das genau passende Gehäuse montiert wird. Mittels einer gedruckten Hülse wird das Kugelllager zuverlässig in der richtigen Position fixiert. Die Hülse wird mit dem Auswurfschacht und dem Innenring des Kugellagers verklebt.

Die Fahrtregler für die Kaminverstellung sind winzig und haben den Vorteil, dass man sie direkt an den Empfänger anstecken kann, es müssen lediglich die Kabel mit einem Servostecker angelötet werden (siehe Foto unten).

Bei Version 2 habe ich mit einem am Kamin montierten Servo eine recht simple ferngesteuerte Wurfweitenverstellung realisiert. Den 1 mm Stahldraht habe ich in die Nut der Verstellstange vom Bruderkamin geklebt. Sicher kann man das auch schöner machen und mit einer Hydraulikzylinderattrape tarnen, vielleicht mach ich das später noch.

Der Kaminsockel wird mit dem Außenring des Kugellagers verklebt, und dann der Kamin am Sockel festgeklebt. Damit ist die Schleuder bereit für die ersten Testläufe.


Fahrtregler für die Kaminverstellung

Servo zur Wurfweitenverstellung

 

Optional statt dem gedruckten Kamin
Die sparsamen und handwerklich geschickten Modellbauer können den originalen Kamin auch selber erweitern, wie ich das bei der ersten Version gemacht habe. Mit der Proxxon und der Sägescheibe habe ich den Kamin in der Mitte getrennt, und dann mit 7 mm breiten Streifen aus 1 mm Polystyrol-Platten erweitert. Verklebt habe ich die Teile mit Superkleber. Ebenfalls mit Polystyrol wurden die Seitenwände erweitert, siehe Fotos:


Erweitern der Kamin-Seitenwände des originalen Kamins

Verbreitern des originalen Kamins auf 25 mm

 


Doppel-Schneeschleuder

Um zwei Schleudern zu einer Doppel-Schleuder zu verbinden gibt es prinzipiell zwei Versionen:
- zwei separate Einzelschleudern (so wie ich es in Version 1 gemacht habe)
- kombinierte Schleudern mit durchgehender Mittel-Trommel, so wie es beim Original der Fall ist (meine Version 2)

Separate Einzelschleudern

Das ist die einfachere Variante, es werden zwei identische Schneeschleudern gebaut, jeweils mit Endscheiben an beiden Seiten, die beide komplett unabhängig voneinader funktionieren. Über den Montagerahmen werden sie nebeneinander positioniert.


Doppel-Schneeschleuder mit zwei identischen, separaten Schleudern

 

Kombinierte Schleudern mit durchgehender Mitteltrommel

Diese Bauweise ist beim Original umgesetzt, die Mitteltrommel ist hier durchgehend. Um diese im Modell nachzubauen, sind 3 Bruder Schleudern notwendig, weil eine davon als Teilespenderin herhalten muss.

Wegen des selbstsperrenden Schneckengetriebes muss die Trommelwelle zweigeteilt ausgeführt werden: der in Fahrtrichtung linke Motor treibt die linke Aussentrommel und die gesamte Mitteltrommel an, der rechte Motor nur die rechte Aussentrommel. Deshalb hat das rechte Wurfradgehäuse eine zusätzliche Lageraufnahme, wie im unteren Foto zu erkennen ist. Dieses Gehäuse muss unbedingt rechts sein, denn nur so werden beide Wellen über die Endscheiben und die Schneckenräder in Position gehalten und können sich nicht verschieben.

Um die Gehäuse zu verbinden, habe ich die Halterungen wie unten rechts im Bild zu sehen zurechtgefräst und mit ausreichend Epoxykleber fixiert. Das Füllen der 7 mm breiten Lücke zwischen den Gehäusen geht am einfachsten mit dem Druckteil (siehe Teileliste unten), das von Constantin Woywod konstruiert wurde. Alternativ kann man es sich aus Teilen der 3. Bruderfräse zurechtfeilen. Ich habe dann beide Gehäuse verklebt und zusätzlich verschraubt (siehe Bild unten links).


Doppel-Schneeschleuder mit verbundenem Gehäuse und durchgehendem Mittelteil

Verschraubung der Gehäuse

Ausfräsen der Endteile

Durchgehende Mitteltrommel

Verkleben der Mitteltrommel
Für die Mitteltrommel werden zwei zusätzliche Schneckenwendel benötigt, deshalb wird nämlich eine 3. Bruderschleuder benötigt. Im Bild unten ist zu erkennen, wie das fertig ausschaut. Zum Verbinden der beiden Wendel habe ich diese ensprechend angeschliffen und dann verklebt. Vorher habe ich den Spalt der Welle mit einer Plastikscheibe aufgefüllt, die ebenfalls von nicht benötigten Teilen stammt.

 


Montage an der Pistenraupe

Zur Montage an der Raupe habe ich im CAD einen Rahmen gezeichnet, angelehnt an den Befestigungsrahmen den Westa bei den Doppelschneeschleudern verwendet. Davon hatte Eric bei einem Besuch bei Westa vor einigen Jahren gute Fotos gemacht. Bei den Halterungen am Schleudergehäuse habe ich die Bolzen entfernt und genau zentrisch 3 mm Bohrungen angebracht (siehe Foto unten). Am Rahmen habe ich sie dann mit M3-Sechskantschrauben befestigt.
Die unteren Schrauben der Motorhalterung müssen dabei bündig mit der Mutter abgetrennt werden, weil sie sonst nicht in die Ausnehmungen beim Montagerahmen passen.
Abschließend waren noch die Kabel der Motoren zu verlängern, wozu ich schwarze Silikonlitzen verwendet habe, damit sie wie Hydraulikschläuche ausschauen.


Bearbeitete Halterungen am Gehäuse

Aluwinkelprofil zur Verstärkung (nur beim Rahmen für die Doppelschleuder mit durchgehendem Mittelteil notwendig)

Den Rahmen habe ich natürlich passend für den Pistenking-Geräteträger gemacht, sodass die Montage an der Raupe sehr einfach vonstatten geht. Die vielen Leitungen werden mit Kabelbindern gebündelt und in die Wanne geführt. Für die Stromversorgung der beiden Schleudermotoren verwende ich einen separaten Akku.

Jede Schleuder wiegt etwa 375 Gramm und beide können noch leicht vom Hubservo angehoben werden. Die wuchtige Schleuder passt größenmäßig recht gut an meinen PistenBully 600 Polar.


Montierte Doppelschneeschleuder


 

Zur Montage einer Einzelschleuder am Dickie PistenBully 600 habe ich ebenfalls einen passenden Montagerahmen gezeichnet. Er kann einfach statt dem Räumschild an den Dickie Geräteträger geklippst werden.


Dickie PistenBully (Modell von Michi Weiermair)


Montagerahmen für den Dickie PB600


Einsatz im Schnee


Erster Funktionstest im Schnee (Video)


Auflistung der benötigten Teile

Alle Preisangaben sind ungefähre Richtpreise, weil sich natürlich Preise immer kurzfristig ändern können.

Druckteile für eine Einzelschleuder:

1x Wurfradgehäuse
1x Wurfrad
1x Motorgehäuse
1x Getriebedeckel
1x Kaminbasis
1x Ritzel
1x Kamin Lagersitz
1x Abdeckung für Kaminverstellung
1x Distanzring für Kugellager
1x Naben für Endscheiben
1x Kamintop
1x Auswurfkamin 25 mm breit für händische Verstellung oder 1x Auswurfkamin für Servomontage, 25 mm breit
1x Montagerahmen für Dickie PB600 (falls die Schleuder an den Dickie PistenBully montiert werden soll)
Summe ca. € 200,00 plus Versand


Version 1 (links) aus 2 Einzelschleudern und Version 2 (rechts) mit durchgehendem Mittelteil

Druckteile für eine Doppelschleuder bestehend aus 2 Einzelschleudern:

2x Wurfradgehäuse
2x Wurfrad
2x Motorgehäuse
2x Getriebedeckel
2x Kaminbasis
2x Ritzel
2x Kamin Lagersitz
2x Abdeckung für Kaminverstellung
2x Distanzring für Kugellager
2x Naben für Endscheiben
2x Kamintop
2x Auswurfkamin 25 mm breit für händische Verstellung oder 2x Auswurfkamin für Servomontage, 25 mm breit
1x Montagerahmen für Doppelschleuder

Druckteile für eine Doppelschleuder mit durchgehendem Mittelteil:

Achtung: es werden 3 Bruder Schleudern benötigt!
1x Wurfradgehäuse
1x Wurfradgehäuse für Doppelschleuder
2x Wurfrad
2x Motorgehäuse
2x Getriebedeckel
2x Kaminbasis
2x Ritzel
2x Kamin Lagersitz
2x Abdeckung für Kaminverstellung
1x Distanzring für Kugellager
1x Naben für Endscheiben
2x Kamintop
2x Auswurfkamin 25 mm breit für händische Verstellung oder 2x Auswurfkamin für Servomontage, 25 mm breit
1x Montagerahmen für Doppelschleuder mit durchgehendem Mittelteil
1x Mittelteil für Doppelschleuder

Mechanische Teile für eine Einzelschleuder:

Diese Teile können natürlich auch bei anderen Händlern bezogen werden. Wichtig ist lediglich, dass die Abmessungen dieselben sind, sonst passen sie nicht in die Druckteile.

Von Conrad.de:
3x 295612 RC-CAR KUGELLAGER 6X12X4  - Lagerung Trommelwelle
3x 295426 RC-CAR KUGELLAGER 3X7X3  - Lagerung Motorwelle und Schnecke  
1x 197429 RILLENKUGELLAGER EINREIHIG 61805 2Z   für die Kaminbasis
1x 890265 MADENSCHRAUBE M3 3mm 20 Stück - Madenschrauben zur Fixierung der Zahnräder
1x Servoanschlusskabel für den ER100 Fahrtregler zur Kaminverstellung
Silikon-Litze schwarz für die Motorkabelverlängerung (Länge nach Bedarf)
Summe ca. € 31,00 plus Versand

Von Maedler.de:
1x 30001000 Schneckenrad aus Bronze, Modul 0,5, 25 Zähne
1x 30000000 Schnecke aus 11SMnPb30, Modul 0,5
2x 26201400 Stirnzahnrad aus Messing mit Nabe, Modul 0,7, 14 Zähne
Summe ca. € 43,00 plus Versand

Von Hobbyking.com:
1x TURNIGY MULTISTAR 2216-800KV 14POLE MULTI-ROTOR OUTRUNNER V2
1x AFRO ESC 20AMP MULTI-ROTOR MOTOR SPEED CONTROLLER
1x Turnigy TGY-1440A Analog Servo für die Wurfweitenverstellung (optional), dazu den passenden Kamin wählen
Summe ca. € 26,30 plus Versand

Von www.taja-elektronik.de:
1x GM100 Getriebemotor G100 mit Metallgetriebe (passt genau in die Halterung)
1x ER100 Fahrtregler
Summe ca. € 20,00 plus Versand

Weiters:
3 mm Edelstahl (oder Silberstahl) Rundstange für die Verlängerung der Motorachse (77 mm lang) und für die Schneckenwelle (31 mm)
6 mm Alu Rundstange für die Trommelwelle  ca. 380 mm lang
M3x10 Senkkopfschrauben für das Motorgehäuse (5 Schrauben)
M3x5 Sechskantschraube für die Motormontage (4 Schrauben)
M1.6 Senkkopfschraube zur Montage des Getriebemotors für die Kaminverstellung (2 Schrauben)
Sicherungsscheiben 2,3 mm für die verlängerte Motorwelle (1 Scheibe)
M3 Muttern, Beilagscheiben, Sperrkantringe

Mechanische Teile für eine Doppelschleuder bestehend aus 2 Einzelschleudern:

Doppelte Menge aller Teile wie oben für die Einzelschleuder angeführt, plus zusätzlich:
M3x16 Sechskantschraube für die Montage der Doppelschleuder am Rahmen (10 Schrauben)

Mechanische Teile für eine Doppelschleuder mit durchgehendem Mittelteil:

Doppelte Menge aller Teile wie oben für die Einzelschleuder angeführt, außer:
5x 295612 RC-CAR KUGELLAGER 6X12X4  - Lagerung Trommelwelle, hier werden nur 5 Kugelllager benötigt.
plus zusätzlich:
M3x16 Sechskantschraube für die Montage der Doppelschleuder am Rahmen (10 Schrauben)
Alu-Winkelprofil 10x10x2, zur Verstärkung des Montagerahmens für die Doppelschleuder mit durchgehendem Mittelteil


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